Die Filialkirche zum heiligen Valentin in Ruhpolding-Zell ist ein Kleinod mittelalterlicher Kunst, deren Baugeschichte bereits um 1200 fassbar wird. Besonders wertvoll sind die drei denkmalgeschützten Glocken im Spitzgiebelturm.
Zwiesel in Niederbayern
Vor nicht ganz 60 Jahren wurde der neugotische Kirchenbau, der 1895 aus unverputzten Klinkerbacksteinen aufgeführt worden war, samt seinem 35 Meter hohen Turm von Grund auf renoviert. Es entstand "eine völlig neue Kirche im alten Mauer-Gewand."
Karlstadt in Unterfranken
St. Andreas birgt eine Reihe bedeutender Kunstschätze aus allen Jahrhunderten. Und im Turm mit dem Echter'schen Spitzhelm hängen nicht weniger als zehn Glocken! Wenn sie mit ihrem Gesamtgewicht von achteinhalb Tonnen zusammen Dienst tun, dann rumpelt‘s im eichenen Glockenstuhl.
Ziemetshausen in Schwaben
Die Pfarrkirche Ziemetshausen ist ein bedeutender Barockbau, der zwischen 1687 und 1694 vom bekannten Wessobrunner Baumeister und Stuckateur Johann Schmuzer unter Verwendung von Mauerteilen der spätgotischen Vorgängerkirche neu errichtet wurde. Stilistisch aus dem Rahmen fällt der Turm von St. Peter und Paul.
Walda in Oberbayern
Zur großzügig dimensionierten Pfarrkirche Maria Immaculata passt auch das mit fünf Glocken stattliche Geläut: eine kleine Bronzeglocke aus dem Jahr 1755 und vier Euphonglocken, die im Jahr 1953 auf den Turm kamen.