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Die Filmanalyse

Wolfgang M. Schmitt
Die Filmanalyse
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 334: Kursschwankungen: HUSTLERS - Kritik & Analyse

    10/09/2026 | 15min
    Jennifer Lopez wird häufig unterschätzt, das liegt nicht zuletzt daran, dass sie in vielen schwachen Filmen mitgespielt und häufig mit recht unfähigen Regisseuren zusammenarbeiten musste. „Hustlers“ aber zeigt, was J.Lo kann. Regisseurin Lorene Scarfaria inszeniert die 50-jährige als verführerische Femme fatale und clevere Geschäftsfrau, die die Mentalität der Wall Street auf den Mikrokosmos eines Stripclubs überträgt: „Wir müssen so denken wie die Wall-Street-Typen“, rät Ramona (Lopez) ihren Kolleginnen, als es 2007/2008 zur Finanzkrise kommt und das #Geld bei den Herren, die sich im Club allabendlich amüsieren, nicht mehr so locker sitzt. Ramona hat eine raffinierte Idee, wie mit einem Trick weiterhin Kapital akkumuliert werden kann. „Hustlers“ ist ein unterhaltsamer und intelligenter Film über #Feminismus und #Kapitalismus – eine wirkliche Überraschung im Kinojahr 2019. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!

    Literatur: Georg Simmer: Philosophie des Geldes. Suhrkamp. Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya, Nancy Fraser: Feminismus für die 99%. Ein Manifest. Matthes & Seitz.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 333: Ist Ridley Scott durch? DAS ENDE DER STERNE – Kritik & Analyse

    06/09/2026 | 14min
    Der 88-jährige Ridley Scott widmet sich mit „Das Ende der Sterne“ („The Dog Stars“) einem seit Jahren beliebten Genre: Der Post-Apokalypse-Film handelt von zusammengebrochenen Zivilisationen, in denen sich einzelne Überlebende – in der Regel schwer bewaffnet – ihren Weg durch die Ödnis bahnen, um dort auf andere zu treffen, die entweder freundlich oder feindlich gesinnt sind. Margaret Qualley, Jacob Elordi, Josh Brolin und Guy Pearce irren in „Das Ende der Sterne“ durch die Gegend und schießen sich Wege frei, weil überall Angreifer lauern, von denen man jedoch nie etwa über nähere Motive erfährt. Auch die anderen Figuren sind eher wortkarg, das dystopische Szenario soll für sich sprechen. Aber was will Ridley Scott uns damit eigentlich sagen? Der Regisseur von „Blade Runner“ und „Alien“ präsentiert uns gleich mehrere Gesellschaftsmodelle. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
     
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 332: Scorsese vs Marvel - Teil 2 - Ein Filmanalyse-Spezial

    03/09/2026 | 16min
    Von individuellen Freiheiten und Selbstbehauptungen erzählt Hollywood immer seltener. Das bürgerliche Subjekt spielt in den Marvel-Filmen keine bedeutende Rolle. Auch das kritisiert Martin Scorsese. Doch womit hängt diese Entwicklung zusammen? Längst werden in #Hollywood nicht mehr Filme primär für den Westen produziert, der Filmmarkt ist nur ein völlig globaler – vor allem in China und Indien, wo autoritäre Politiker sich als #Superhelden und Retter gerieren, sollen die Blockbuster funktionieren. Wo aber das Individuum immer weniger Raum bekommt, hat es hinter der Kamera auch der individuelle #Künstler schwer. Immer, schreibt Scorsese, gab es eine Spannung zwischen Kunst und Markt – doch etwas hat sich radikal verändert. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast.Literatur:Martin Scorsese Artikel über Marvel in der „New York Times“: https://www.nytimes.com/2019/11/04/op...Max Horkheimer/ Theater W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Fischer.Siegfried Kracauer: Von Caligari zu Hitler. Eine psychologische Geschichte des deutschen Films. Suhrkamp. Ivan Krastev, Stephen Holmes: Das Licht, das erlosch. Eine Abrechnung. Ullstein.

    Den 100-minütigen DeepDive zu Kubricks „Barry Lyndon“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 331: Das blödeste Drehbuch des Jahres: ONE NIGHT ONLY – Kritik & Analyse

    30/08/2026 | 22min
    Der Regisseur Will Gluck („Einfach zu haben“) hat gemeinsam mit Travis Braun das dümmste Drehbuch des Jahres geschrieben. „One Night Only“ spielt in einer nahen dystopischen Zukunft, der die RomCom mit Humor begegnen will. Das Szenario erinnert an „The Purge“: In einer einzigen Nacht im Jahr darf man seinen Trieben freien Lauf lassen, doch geht es dieses Mal nicht um Gewaltorgien, sondern um den Beischlaf unter Unverheirateten. Dieser wurde von der autoritären US-Regierung untersagt, Ziel ist es, die Ehe als Leitbild zu stärken und Schwangerschaften in der Jugend zu verhindern. Die repressive Ordnung wird von den New Yorkern kaum hinterfragt. So die Prämisse des Films, vor der sich Ally (Monica Barbaro) und Owen (Callum Turner) zufällig begegnen: Boy meets Girl. Jedoch besteht die Geschichte in den folgenden zwei Stunden nur aus Hindernissen, die unfreiwillig eine enorme Prüderie der Kulturindustrie freilegen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
    Literatur:
    Georges Bataille: Das Unmögliche. Hanser.
     
     
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  • Die Filmanalyse

    DeepDive 11 Teaser: BARRY LYNDON – Stanley Kubricks schönster Film

    28/08/2026 | 16min
    1975 erscheint der bis heute ungewöhnlichste und schönste Historien- und Kostümfilm in den Kinos: Stanley Kubrick gelingt mit BARRY LYNDON eine freie Literaturadaption, die bis heute irritiert. Ryan O’Neal spielt die Titelfigur, die nicht leicht zu greifen ist, wie der gesamte Film sich direkten Zugängen entzieht. Ein Held, der keiner ist und der sich nur manchmal sympathisch verhält, artifizielle Dialoge, getragene Musik, eine Kamera, die die meiste Zeit auf dem Stativ verbleibt – diese Charakteristika bestimmen den Film und sie machen ihn auf den ersten Blick schwer zugänglich. Jedoch lohnt es sich, genauer hinzusehen und die Ästhetik näher zu analysieren, um zum Inhaltlichen zu gelangen. Der obsessive Einsatz von Zooms, die Anlehnung an große Maler des 18. Jahrhunderts sowie ein minimalistisches Schauspiel sorgen für eine außergewöhnliche Erfahrung. Wir wohnen einer Subjektwerdung bei, die keineswegs autonom erfolgt, sondern die die Ordnung der Dinge selbst hervorbringt. So zeitlich entrückt der Film auch ist, er spricht zu uns heute. Mehr dazu im neuen DeepDive der Filmanalyse plus!

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Sobre Die Filmanalyse
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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Generated: 9/11/2026 - 11:05:59 AM