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bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Dr. Daniel Stelter
bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
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  • bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

    Keine Antwort auf die Speicherfrage

    29/04/2026 | 1h 10min
    Die Energiewende funktioniert nur mit teuren fossilen Back-Up-Kraftwerken. Da dieser Umstand nicht zum Image der “Freiheitsenergien” passt und außerdem nicht zur erwünschten Klimaneutralität führt, sollen Speicher das Problem der unbeständigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien lösen. Batterien gelten dabei vielen Beobachtern als wichtiger Baustein, andere setzen auf Wasserstoff – der zuvor in Zeiten von Wind-und-Sonnen-Überschuss erzeugt wurde.
    Doch funktioniert ein solches System technisch? Ist es wirtschaftlich tragfähig und vor allem, führt es – wie versprochen – zu tieferen, wettbewerbsfähigen Stromkosten?
    Die Achillesferse der Energiewende hat Daniel Stelter bereits im Juni 2023 mit Dr. André D. Thess, Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, diskutiert. Nach dem Experteninterview in Episode 195 sind Zweifel angebracht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik ist es Zeit für ein bto REFRESH.
    Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.
    Hörerservice
    Buch Sieben Energiewendemärchen? — Eine Vorlesungsreihe für Unzufriedene von Prof. Dr. André D. Thess: https://is.gd/LiFhOZ
    Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0
    Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY
    bto-Podcast-Episoden zum Thema:
    #144: Energiewende durch Laufzeitverlängerung (mit Dr. Staffan Qvist) — siehe auch Refresh #380-R
    #383: Die Wurzel der Deindus­triali­sierung Deutschlands (mit Ulrich Gräber, 26.4.2026)
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  • bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

    Die Wurzel der Deindustrialisierung Deutschlands

    26/04/2026 | 1h 38min
    Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich in Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl, einem der größten sowjetischen Kernkraftwerke, ein folgenschwerer Reaktorunfall. Die Katastrophe war das Ergebnis eines unzulässigen und nicht nur ungenügend vorbereiteten, sondern auch nicht genehmigten Experiments. Obwohl ein derartiges Unglück in Deutschland unmöglich war, führte es letztlich zum Komplett-Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie, zum Einstieg in die sogenannte Energiewende und zu einem signifikanten Anstieg der Stromkosten hierzulande, bei gleichzeitig zunehmender Importabhängigkeit vom Ausland. Damit ist die deutsche Wirtschaft Jahrzehnte später zu einem der großen Verlierer des Unglücks geworden. Zu den späteren Folgen der Entscheidungen nach dem Desaster von Tschernobyl zählt auch die Zahl der Toten aufgrund fortgesetzter Luftverschmutzung des vermehrten Einsatzes von Kohlekraftwerken. Sie wird auf etwa 19.200 und die der schweren Erkrankungen auf 177.000 geschätzt.
    Aus Anlass des Jahrestags der Katastrophe spricht Daniel Stelter mit dem langjährigen Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG, Ulrich Gräber. Der ehemalige Energiemanager ist nicht nur ein technischer Insider, sondern hat Planung, Bau, Betrieb und politische Rahmensetzung der Atomenergie in erster Reihe miterlebt. Er beschreibt, wie irrational die Ausstiegsdiskussion geführt wurde und welche negative Rolle dabei auch die Unionsparteien gespielt haben.
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    Hörerservice
    Strommarktreport Zukunftspfad Stromversorgung – Perspektiven zu Systemkosten, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bis 2035 von McKinsey: https://is.gd/SAbAoo
    Studie Role of Nuclear in Germany's Decarbonisation des Beratungsunternehmens Quantified Carbon für WePlanet DACH: https://is.gd/7oUraZ
    Beitrag Der Schatten des Atomausstiegs wird länger von Ulrich Gräber im Magazin Cicero: https://is.gd/7VNnpR
    Report Deutschlands Atomausstieg – Die wahren Kosten für Menschen, Klima und Wirtschaft von WePlanet und Anthropocene Institute: https://is.gd/q44iji
    Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY

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  • bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

    Französische Verhältnisse

    22/04/2026 | 1h 23min
    Wie geht es weiter, wenn Deutschland seinen Absturz nicht aufhalten kann? Die Antwort liegt näher, als wir denken – nämlich gleich jenseits des Rheins. Einfach nur Schulden machen, ohne Reformen durchzusetzen, wird Deutschland sehr schnell in „Französische Verhältnisse" führen – das ist eine sehr konkrete Gefahr.
    Im April 2026 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen neuen Fiscal Monitor veröffentlicht. Die Zahlen sind alarmierend: Die globale Staatsverschuldung klettert auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Deutschland erlebt die größte fiskalische Verschlechterung aller Industrieländer. Und Frankreich zeigt schon länger, wohin der Weg führen kann: dreifache Rating-Herabstufung, Haushalt per Dekret und eine suspendierte Rentenreform.
    Doch wie kam es zum Niedergang Frankreichs und welche Lehren können wir daraus ziehen? Darüber hat Daniel Stelter in Episode #272 mit der französischen Professorin für internationale Wirtschaft und Wirtschaftspolitik an der School of Business and Management der Queen Mary University of London, Brigitte Evelyne Granville, gesprochen. Zeit für ein bto REFRESH!
    Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, ist seit 20. April 2026 im Handel. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.
    Hörerservice
    Fiscal Monitor April 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF): https://is.gd/OW9ACL
    Studie ARE GOVERNMENT BONDS SAFE IN TIMES OF WAR AND PANDEMIC? des US-amerikanischen NATIONAL BUREAU OF ECONOMIC RESEARCH (NBER): https://is.gd/7PzegL
    Kommentar The ECB is already helping France von Robin Brooks, ehemaliger Chefökonom des Institute of International Finance (IIF) und Chefwährungsstratege bei Goldman Sachs: https://is.gd/2VeK2d
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  • bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

    Mehr Benchmarking für Deutschland

    19/04/2026 | 1h 9min
    Seit Jahren liegt Estland bei der Digitalisierung des Staates vorne. Seit Jahren stellen die Esten regelmäßig ihre Technologie und Verfahren in Deutschland vor. Seit Jahren bieten die Esten ihre Software frei verfügbar an. Was zur Frage führt: Wieso übernehmen wir nicht eine solche etablierte und seit Jahren gut funktionierende Lösung?
    Das Muster ist in allen Politikbereichen stets das gleiche: Ein Problem wird erkannt. Eine Kommission wird eingesetzt. Die Kommission bestätigt, was bereits die Vorgängerkommission festgestellt hat. Die Ergebnisse werden in Schubladen abgelegt oder bis zur Unkenntlichkeit zerredet und verwässert. Dann wird eine neue Kommission eingesetzt. Was immer auch auf der Agenda steht, die Politik macht sich daran, das Rad neu zu erfinden.
    In der Unternehmenswelt gibt es eine bewährte Alternative: Benchmarking. Systematisch von den Besten lernen, erprobte Lösungen übernehmen – wie der Kauf einer Standardsoftware statt einer teuren Eigenentwicklung. Auch der Staat könnte von dieser Methode profitieren. Diesen Ansatz stellt Dr. Jan Schnellenbach, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Gespräch mit Daniel Stelter vor.
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    Hörerservice
    Das INSM Behörden-Digimeter 2026: https://is.gd/2zOYMl
    Studie X-Road für Deutschland – Lehren aus der estnischen Verwaltungsdigitalisierung: https://is.gd/D68H2Q
    Studie Von den Besten lernen von Prof. Jan Schnellenbach für die Friedrich-Naumann-Stiftung: https://is.gd/8i4lgx
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  • bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

    Die echten Kosten der Dunkelflaute

    15/04/2026 | 37min
    Deutschland ignoriert die wahren Kosten der Energiewende. Die Systemkosten liegen bei über 36 Milliarden Euro jährlich und können auf 90 Milliarden steigen. Damit gibt es keine Aussicht auf günstigen Strom – im Gegenteil. Ohne politischen Kurswechsel müssen wir uns auf noch höhere Strompreise einstellen. Für den Standort Deutschland ist das ein existenzgefährdendes Szenario.
    Doch warum sind die Erneuerbaren Energien mit derart deutlich steigenden Systemkosten verbunden? Ein Grund sind die sogenannten „Dunkelflauten“-Zeiten ohne ausreichend Wind und Sonne zur Stromerzeugung. Einst als von Energiewendegegnern erzählter Mythos abgetan, sind diese Phasen ein immer größeres Problem. Doch noch heute gibt es die Neigung, die Dauer möglicher Dunkelflauten zu unterschätzen. Wie groß die Herausforderung tatsächlich ist, zeigte eine Studie bereits im Jahr 2022, in der Wetterdaten von 35 Jahren untersucht wurden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei Dunkelflauten um ein 12-Wochen-Problem handelt und das gigantische Speicherkapazitäten erfordert.
    In Episode #144 hat Daniel Stelter mit Dr. Staffan Qvist, einem der Autoren der Studie, gesprochen. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion ist es Zeit für ein bto REFRESH.
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    Studie Storage requirements in a 100% renewable electricity system: extreme events and inter-annual variability von Prof. Dr. Oliver Ruhnau und Dr. Staffan Qvist: https://is.gd/ifcOSj
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bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Generated: 5/1/2026 - 3:55:56 PM